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Kooperation
mit Biologischen Stationen: |
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Kurzbeschreibung: |
Mit den Biologischen Stationen im Regierungsbezirk Köln (Euskirchen, Aachen, Düren, Oberberg, Rhein-Sieg, Bonn, Rhein-Berg) bestehen intensive Kontakte. Neben Kartierer-Schulungen in den Räumlichkeiten der Stationen unterstützen die Biologischen Stationen das Projekt auch in vielfacher Hinsicht bei der Verbreitung von Informationen. In einzelnen Stationen wir darüber hinaus noch aktiv an der Erfassung von Flusskrebsbeständen mitgearbeitet. Neben eigener Untersuchungen werden auch die ehrenamtlichen Kartierer des Projektes durch die Stationen unterstützt. Das Projekt möchte sich hier nochmals für die gute Zusammenarbeit mit den Biologischen Stationen bedanken. |
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Kurzbeschreibung: |
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Kurzbeschreibung: |
Flusskrebse räumen bei „Jugend forscht“ ab
Unter dem Titel „Flusskrebsforschung zur Wiederansiedlung in der Eifel“ hatten die Nachwuchsforscher untersucht, welche Verstecke von Edelkrebsen am liebsten aufgesucht werden. Jetzt wollen die Jungs mit neuen Ergebnissen auch beim Landeswettbewerb punkten. Dieser, auch für das Edelkrebsprojekt NRW schöner Erfolg, zeigt wieder einmal wie begeistert das Thema „Flusskrebse“ von Kindern, Lehrern und Juroren aufgenommen wird. Der beim Regionalwettbewerb vorgelegte Untersuchungsbericht kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden. |
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Kooperation mit dem Aquazoo Düsseldorf: |
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Kurzbeschreibung: |
Ende 2006 soll in Zusammenarbeit mit dem Edelkrebsprojekt NRW im Aquazoo Düsseldorf ein Aquarium (M15) mit dem heimischen Edelkrebs (Astacus astacus) eingerichtet werden. Dieses Aquarium befindet sich in direkter Nachbarschaft zu einem Aquarium (M11), in dem schon seit Jahren der Rote Amerikanische Sumpfkrebs (Procambarus clarkii) präsentiert wird. Eine Hinweistafel in Sichtweite der Aquarien informiert neben der Biologie des Edelkrebses auch über dessen Gefährdungssituation und rundet damit die Gegenüberstellung der beiden Arten ab. In diesem Bereich des Aquazoos sind weitere Neozoen unserer Gewässer zu sehen. |
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Versuche zur
Wiederansiedlung des Edelkrebses im Rahmen des LIFE-Projektes „Lebendige
Bäche in der Eifel“: |
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Kurzbeschreibung: |
Das 2004 begonnene LIFE-Projekt „Lebendige Bäche in der Eifel“ hat das Ziel einer Wiederherstellung möglichst natürlicher Gewässersysteme. Im Zuge dieses Projektes soll mit Hilfe der HIT-Stiftung versucht werden, den historisch in diesen Gewässern lebenden Edelkrebs wieder anzusiedeln. Derzeit werden die Gewässer eingehend auf vorhandene Flusskrebsvorkommen und ihre Eignung als Wiederansiedlungsgewässer hin überprüft. Als zweiter Schritt ist dann der Besatz von aus der Region stammenden Edelkrebsen in geeigneten Gewässerabschnitten geplant. |
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Kontaktadresse: |
Biologische Station
im Kreis Euskirchen e.V. |
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Kurzbeschreibung: |
Das Kreisjugendwerk Gütersloh hat auf seiner Internetseite unter „Einheimische Tiere in Gefahr“ den Text der Broschüre „Neobiota – Über Probleme mit eingeschleppten Pflanzen und Tieren“ des Edelkrebsprojektes veröffentlicht. Zusätzlich verteilen die Jugendlichen die Broschüren an die Zoofachgeschäfte der Stadt Gütersloh und helfen so dem Aussetzen nicht heimischer Tiere entgegenzuwirken.. |
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Kontaktadresse: |
Kreisjugendwerk der
AWO Gütersloh |
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Kurzbeschreibung: |
Seit 1976 führt die Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW (Abt. 5, Fischerei und Gewässerökologie) Wiederansiedlungen des Edelkrebses durch. Bis 1998 wurden mehr als 10.000 Edelkrebse aus stabilen Populationen entnommen und in geeignete Bäche und Seen ausgesetzt. So konnten die nur noch 16 bis dahin in NRW bekannten Edelkrebsbestände auf 73 erhöht werden. Nur wenige dieser Bestände sind aber als stabil einzuschätzen, da die Ansiedlung von Edelkrebsen sehr kompliziert ist. |
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Literaturquelle: |
- G.
Feldhaus (1994): Merkblatt zum Fischartenschutz Edelkrebs.- Hrsg.:
Landesanstalt für Fischerei NRW, 5 S. |
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Kontaktadresse: |
LÖBF |
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Kurzbeschreibung: |
Zwischen 1998 und 2002 wurde das Artenschutzprojekt Edelkrebs unter der Trägerschaft des Landesfischereiverbandes Westfalen und Lippe e.V. durchgeführt. In Kooperation mit zwei Teichwirtschaften wurden Edelkrebse aus Wildbeständen der Region Ostwestfalen-Lippe zwischenvermehrt. In 17 vorher auf die Eignung überprüfte Ansiedlungsgewässer (Teiche, Baggerseen und Bäche) wurden Jungkrebse eingesetzt. Neben der Wiederansiedlung wurde durch eine umfassende Information relevanter Personengruppen über Flusskrebse und die Gefahren der Krebspest ein Beitrag zum Fortbestand der heimischen Flusskrebse geleistet. |
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Literaturquelle: |
- C. Burk (2004): Artenschutzprojekt Edelkrebs.- Schriftenreihe des Landesfischereiverbandes Westfalen und Lippe e.V., Band 5, ISBN 3-9809545-0-1 (Vertrieb über den Landesfischereiverband). |
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Kontaktadresse: |
Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V. |
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Wiederansiedlung des Edelkrebses im Gewässersystem der Oberen Ahr: |
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Kurzbeschreibung: |
Im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes Ahr 2000 (www.ahr-2000.de, www.bfn.de/02/0203.htm) erfolgte zwischen 1999 und 2004 der Versuch, Edelkrebse in den Nebengewässern der Oberen Ahr anzusiedeln. Durch diese Maßnahme soll die Gefahr eines Aussterbens des Edelkrebses verringert werden, da dessen Bestand im Gewässersystem der Oberen Ahr lediglich noch aus einem Reliktvorkommen mit ca. 500 Tieren besteht. Zur Zucht der Besatzkrebse wurden Elterntiere aus diesem Restbestand entnommen. Nach der Eignungsprüfung aller in Betracht kommender Gewässer wurden die gezüchteten Edelkrebse in den drei geeignetsten Bachläufen ausgesetzt. Um den Erfolg der Besatzmaßnamen festzustellen, fanden regelmäßige Überprüfungen der Besatzgewässer statt. |
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Literaturquelle: |
- Trefz, B.
& H. Groß (1996): Populationsökologische Untersuchungen zweier
Edelkrebsvorkommen als Grundlage für den Artenschutz. - Natur und
Landschaft, 71 (10), 423 – 429. |
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Kontaktadresse: |
Kreis Euskirchen |
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Ansiedlung
des Steinkrebses in geeigneten Gewässern des Siebengebirges: |
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Kurzbeschreibung: |
Im Auftrag der LÖBF fand 1999 eine Untersuchung der zwei einzigen bekannten Steinkrebsvorkommen in NRW zur Abschätzung des Gefährdungsstatus statt. Im Jahre 2001 wurden die Fließgewässer des Siebengebirges auf ein mögliches Vorkommen des Steinkrebses und ihre Eignung zur Wiederansiedlung dieser für NRW vom Aussterben bedrohten Tierart überprüft. Seit 2003 wird der Steinkrebs in NRW im Rahmen dieses Artenhilfsprogramms gezüchtet und in drei geeigneten Gewässern des Siebengebirges wieder angesiedelt. Die Entwicklung in den Ansiedlungsgewässern wird durch Kontrollen dokumentiert. |
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Literaturquelle: |
- Groß, H.
(2002): Artenhilfsprogramm Steinkrebs. LÖBF-Mitteilungen Nr. 4, 18 – 20. |
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Kontaktadresse: |
LÖBF |
Wenn Sie möchten, dass auch Ihr Flusskrebsprojekt
aus NRW hier kurz vorgestellt wird, dann senden Sie uns eine Kurzbeschreibung,
mögliche Literaturquellen, eine Kontaktadresse und ein Foto!
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