Kartiererinformationen

 

Schulungen und Seminare 2012

 

Flusskrebsschulungen:

     

Samstag

17.03.2012

   

14.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr

   

Ort: Leverkusen

Montag

19.03.2012

   

18.00 Uhr bis ca. 21.00 Uhr

   

Ort: Menden

Mittwoch

21.03.2012

   

18.00 Uhr bis ca. 21.00 Uhr

   

Ort: Bad Salzuflen

Montag

26.03.2012

   

18.00 Uhr bis ca. 21.00 Uhr

   

Ort: Münster

               

Besonders für Taucher geeignete Schulungen:

 

Dienstag

20.03.2012

   

18.00 Uhr bis ca. 21.30 Uhr

   

Ort: Duisburg

               
Nähere Informationen inkl. Anmeldeformular finden Sie hier!
             

Großmuschelschulungen:

     

Samstag

05.05.2012

   

14.00 Uhr bis ca. 17.30 Uhr

   

Ort: Menden

Mittwoch

09.05.2012

   

18.00 Uhr bis ca. 21.30 Uhr

   

Ort: Münster

Nähere Informationen inkl. Anmeldeformular finden Sie hier!
 

Flusskrebsseminare:

     

Freitag

11.05.2012

   

10.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr

   

Ort: Menden

Samstag

12.05.2012

   

10.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr

   

Ort: Menden

Freitag

21.09.2012

   

10.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr

   

Ort: Menden

Samstag

22.09.2012

   

10.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr

   

Ort: Menden

Nähere Informationen zu den ganztägigen Seminaren finden Sie hier!
             

 

Schulungsort Düsseldorf:
AquaZoo Düsseldorf, Kaiserswerther Str. 380 im Nordpark, 40200 Düsseldorf

Schulungsort Menden:
Naturschutzzentrum Arche Noah, Zur Arche 3, 58706 Menden (Sauerland), Karte

Schulungsort Münster:
LFV Westfalen und Lippe e.V., Spakeler Str. 409, 48159 Münster

Schulungsort Bad Salzuflen:
Umweltzentrum Heerser Mühle, Heerser Mühle 1-3, 32107 Bad Salzuflen

Schulungsort Leverkusen:
Biol. Station Leverkusen, Naturgut Ophoven, Talstr. 4, 51379 Leverkusen

Schulungsort Duisburg:
Landessportbund NRW, Haus der Verbände, Friedrich-Alfred-Str. 25, 47055 Duisburg

Schulungsort Aachen:
Aula Welthaus Aachen, An der Schanz 1, 52064 Aachen, www.welthaus-ac.de

Schulungsort Bad Münstereifel:
Naturschutzstation Bad Münstereifel, www.naturschutzstation.info

Schulungsort Hagen:
Steht noch nicht sicher fest!

Themen der Flusskrebsschulungen:
• Gefährdungssituation der heimischen Flusskrebse
• Anmerkungen zur Biologie von Flusskrebsen
• Bestimmung der in NRW vorkommenden Flusskrebsarten
• Möglichkeiten des Nachweises von Flusskrebsen
• Fragen zum Thema Flusskrebse
• Ausgabe von Krebsreusen

Die Teilnehmer der Schulung erhalten eine Aufwandsentschädigung von max. 30,- €.

In unserem Downloadbereich haben Sie die Möglichkeit das Anmeldeformular auszudrucken bzw. herunter zuladen.

Vielleicht animiert sich ja dieser (teils) amüsante Erlebnisbericht eines ehrenamtlichen Kartierers zum Mitmachen?

Falls Sie darüber hinaus Interesse an einer individuellen Schulung haben, helfen wir Ihnen ebenfalls gerne weiter!

Schulungsanfrage

Kontakt: Dr. Harald Groß
Neustraße 7
53902 Bad Münstereifel
Tel.: 0 22 53 / 96 08 59
Fax: 0 22 53 / 96 08 63
 

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Rekordergebnis bei Schulungsteilnehmern

Trotz großer Fortschritte noch viel weiße Flecken
Seit 2003 schult das „Edelkrebsprojekt NRW“ bzw. sein auf den Regierungsbezirk Köln beschränkter Vorgänger das „Pilotprojekt Edelkrebs NRW“ interessierte Personen zu sogenannten „ehrenamtlichen Flusskrebskartierern“. Diese sollen im Rahmen ihrer Möglichkeiten nach Flusskrebsen Ausschau halten. „Wichtig ist, dass der Umfang der Kartierungsarbeit vollkommen freiwillig ist und auch immer Freude machen soll“ so Projektleiter Dr. Harald Groß. Die Kartierer sollen auch die Informationen über die ganz spezielle Gefährdung der heimischen Flusskrebse durch die „Krebspest“ – eine von amerikanischen Flusskrebsen übertragene und für europäische Arten absolut tödliche Flusskrebs-Krankheit - und ausgesetzte nicht heimische Flusskrebsarten mitnehmen und z.B. in Ihrem Verein oder Bekanntenkreis verbreiten. Denn meist passieren die Fehler aus Unwissenheit mit z.T. verheerenden Folgen für die heimische Tierwelt.
 

Im Rahmen einer der sieben, in diesem Frühjahr durchgeführten Schulungsveranstaltung konnte der 400. Kartierer geehrt werden. Mit insgesamt 79 Teilnehmer war es ein Rekordergebnis für das Edelkrebsprojekt NRW, das im Sommer weitere Schulungstermine anbietet. Es ist auch ein Verdienst der nunmehr 468 ehrenamtlichen Flusskrebskartierer, dass wir heute deutlich mehr über die Verbreitung der Flusskrebse in NRW wissen als zu Beginn des Projektes. Trotzdem gibt es in unserem gewässerreichen Bundesland noch viele weiße Flecken.

Leider geben die Ergebnisse aber auch Anlass zur Sorge. Besonders die sehr starke Ausbreitung des amerikanischen Signalkrebses war nicht bekannt. Er verdrängt nicht nur heimische Flusskrebse und kann die „Krebspest“ übertragen, sein massenhaftes Auftreten hat offensichtlich auch negative Auswirkungen auf Fische und andere wasserlebende Organismen. Gegenmaßnahmen sind hier nicht einfach, trotzdem gibt es einige Ansätze, die verfolgt werden sollten.

Die Teilnahme an den Schulungen steht allen Interessierten offen. Auch Jugendgruppen von Fischerei-, Tauch- und Naturschutzvereinen können sich an der Suche nach Flusskrebsen beteiligen und so einen aktiven Beitrag zum Natur- und Artenschutz leisten. In Abstimmung mit den zuständigen Behörden wird bei den Schulungen ein besonderes Augenmerk auf die Vermittlung der gesetzlichen Bestimmungen gelegt. Weiterhin muss durch entsprechende Sorgfalt eine Übertragung der „Krebspest“ über feuchte Geräte durch die Flusskrebskartierer ausgeschlossen werden.

 

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3. Kartierertreffen im Naturschutzzentrum Arche-Noah Menden (Sauerland)

Am 18.10.08 fand im Naturschutzzentrum Arche-Noah Menden das 3. Kartierertreffen des Edelkrebsprojektes NRW statt. Trotz der geringeren Resonanz war es eine gelungene Veranstaltung, die neben informativen Vorträgen auch ausreichend Zeit für Gespräche bot.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer informierte Projektleiter Dr. Harald Groß über den aktuellen Stand des Projektes. Neben den gerade überarbeiteten Verbreitungskarten, die eine schon erschreckende Verbreitung nicht heimischer Flusskrebse zeigen, stellte er einige Projekt-High-Lights aus 2008 vor (Vortrag zum nachlesen).

Im Anschluss präsentierte Dipl.-Biol. Carsten Burk, der als stellvertretender Projektleiter die Projektarbeiten in Westfalen koordinierte, ein Edelkrebsprojekt aus dem Bürener Land mit Vorbildcharakter. Neben einer umfassenden Flusskrebserfassung wurden hier auch Vorkommen nicht heimischer Flusskrebse bekämpft und umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit geleistet (Vortrag zum nachlesen).
 

Über das Vorgehen und die Erfahrungen bei Flusskrebskartierungen durch Taucher handelte der Vortrag von Ralf Perse und Ralf Naues, der auch schöne Videosequenzen über und unter Wasser beinhaltete. Neben Kartierungen mit unterschiedlichem Erfolg wurde auch eine erfolgreiche Ansiedlung des Edelkrebses vorgestellt, bei der die Tauchgruppe von Ralf Perse die Vor- und Nachkontrolle übernommen hatte (Vortrag zum nachlesen).

Im Anschluss an eine allgemeine Diskussionsrunde wurden die Teilnehmer von Gerda und Uli Hering hervorragend mit Speisen und Getränken versorgt. Besonders Uli´s Grillfleisch fand reißenden Absatz. Dafür nochmals vielen Dank.

 

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Schon über 300...

Auch Jugendliche können sich beteiligen

An den Schulungen des Edelkrebsprojektes NRW für ehrenamtliche Flusskrebskartierer nahmen bisher schon über 300 Personen teil. Diese Kartierer helfen im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten mit, die erheblichen Wissenslücken im Hinblick auf die Verbreitung heimischer und nicht heimischer Flusskrebse zu schließen. Die Teilnahme an den Schulungen steht allen Interessierten offen. Auch Jugendgruppen von Fischerei-, Tauch- und Naturschutzvereinen können sich an der Suche nach Flusskrebsen beteiligen und so einen aktiven Beitrag zum Natur- und Artenschutz leisten. Die Entdeckung dieser Tiere ist zwar eher selten, besonders bei nächtlichen Begehungen kommt es aber auch zu anderen interessanten Beobachtungen. In Abstimmung mit den zuständigen Behörden wird bei den Schulungen ein besonderes Augenmerk auf die Vermittlung der gesetzlichen Bestimmungen gelegt. Weiterhin muss durch entsprechende Sorgfalt v.a. eine Übertragung der „Krebspest“ durch die Flusskrebskartierer ausgeschlossen werden.

Beim Bonner Frühlingsmarkt überreicht Projektleiter Dr. Harald Groß der
300. Flusskrebskartiererin Kristina Karbach den präparierten Panzer eines Edelkrebses.

 

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Ehrung des 100. ehrenamtlichen Kartierers

Zur Kartiererschulung am 08.09.06 in der Biologischen Station Bonn konnte Projektleiter Dr. Harald Groß den 100. ehrenamtlichen Flusskrebskartierer begrüßen. Als Dankeschön erhielt Herr Peter Machutta einen präparierten Panzer eines Edelkrebses.

Herr Machutta ist Tauchsportler und möchte im Rahmen der Ausübung seines Hobby nach Flusskrebsen suchen. Darüber hinaus ist er aber auch bereit, in Zusammenarbeit mit dem Pilotprojekt Edelkrebs NRW spezielle Gewässer zu betauchen. Dies sollen z.B. Gewässer sein, in denen eine noch nicht eindeutig bestimmte Flusskrebsart vorkommt. Durch derartiges ehrenamtliches Engagement können Wissenslücken im Hinblick auf die Verbreitung heimischer und nicht heimischer Flusskrebse geschlossen werden. Für einen erfolgreichen Schutz des Edelkrebses ist dies unerlässlich.

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1. Kartierertreffen im Forsthaus Steinhaus

Am 22.10.05 veranstaltete das Pilotprojekt Edelkrebs NRW das 1. Kartierertreffen. Als Tagungsort diente das idyllisch gelegene Forsthaus Steinhaus, dass dankenswerterweise von Forstamt Bergisch-Gladbach zur Verfügung gestellt wurde. Über 40 registrierte ehrenamtliche Kartierer aus ganz NRW nutzen die Gelegenheit zur Information und zum Erfahrungsaustausch.

Im ersten Vortrag stellte Projektleiter Harald Groß die Flusskrebserfassung in NRW vor und präsentierte erste Verbreitungskarten der in NRW vorkommenden Flusskrebsarten. Im Anschluss berichtete Stefan Kaminsky über seine Erfahrungen aus der Flusskrebskartierung in Bayern. Über das Vorgehen bei der Wiederansiedlung von Edelkrebsen referierte Carsten Burk.

Eine Diskussion über Themen wie „Erfahrungen mit Genehmigungsbehörden“, „Regionale Projekte“ oder auch „mögliche Verbesserungen der Meldebogens“ leitete zum gemütlichen Teil über. Bei einem kleinen Imbiss wurden neue Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht. Auch bestand die Möglichkeit, in NRW lebende Flusskrebsarten in einer kleinen Aquarienausstellung zu beobachten.
Auf Grund der durchweg positiven Resonanz auf diese Veranstaltung ist geplant, derartige Kartierertreffen regelmäßig abzuhalten. Sie sollen auch ein Dankeschön an die Kartierer für ihr ehrenamtliches Engagement sein.
 

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