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Projektbereiche


Unsere Schutzmaßnahmen für den einheimischen Edelkrebs


Nur auf Grundlage einer umfangreichen Erfassung aller vorhandenen Flusskrebsbestände sind umfassende und effektive Schutzmaßnahmen für die heimischen Arten möglich.

  • Wir sind stets auf der Suche nach geeigneten Lebensräumen für Edelkrebse und sind auf Meldungen und Vorschläge aus der Bevölkerung angewiesen! Kennen Sie ein naturnahes, strukturreiches Gewässer? Hier finden Sie einen Ansprechpartner für ihre Region.
  • Wir prüfen die Eignung der uns vorgeschlagenen Gewässer nach einem erprobten Schema und siedeln nach Bestehen auch Edelkrebse wieder an. Die regelmäßigen Erfolgskontrollen stemmen ehrenamtliche HelferInnen - unsere Flusskrebs-Kartierer und Edelkrebspaten. Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie sie beim Edelkrebsprojekt NRW mitmachen können?

Die Edelkrebsbestände in NRW sollen erhalten und verbessert werden. Der größte Teil der der noch vorhandenen heimischen Bestände geht auf Wiederansiedlungsmaßnahmen zurück.

  • Die Wiederansiedlung heimischer Flusskrebse in geeigneten und aus eigener Kraft nicht zu erreichenden Gewässern ist ein entscheidender Beitrag zur Verbesserung der Bestandssituation in NRW. Nur durch diesen Ausgleich der Verluste durch die Krebspest kann das Überleben der Edelkrebse gesichert werden.

Die Lebensräume der noch vorhandenen heimischen Flusskrebsvorkommen müssen zumindest in ihrem derzeitigen Zustand erhalten bleiben und Maßnahmen zu ihrer Verbesserung oder zur Erweiterung ergriffen werden.

  • Mit unseren ehrenamtlichen Kartierern, Edelkrebspaten, der Schulung von Anglern, Aquarianern und Artenschutzinteressierten und unserer Öffentlichkeitsarbeit versuchen wir das Know-How im Umgang mit Flusskrebsen und der Krebspest-Ansteckung zu verbreiten.

Die Krebspestausbreitung durch die eingeschleppten Flusskrebsarten muss so gut wie möglich eingedämmt werden.

  • Wir bieten Anglern, Aquarianern, Artenschützern und allen anderen Interessierten gerne unsere professionelle Beratung zur Verfügung. Wir helfen bei Fragen zu Präventionsmaßnahmen gegen die weitere Ausbreitung der nicht-heimischen Flusskrebse und der Krebspest, sowie beim Umgang mit Flusskrebsfunden, bei der richtigen Artbestimmung und Lebensraumverbesserungen.

Haben Sie eine Frage zu Flusskrebsen? Gerne hilft Ihnen einer unserer Ansprechpartner weiter.

Man schützt nur, was man kennt. Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit ist daher die Aufklärung der Bevölkerung, insbesondere der Angler und Aquarianer, über Flusskrebse und die Gefahren, die von der Krebspest und dem Aussetzen fremder Arten ausgeht.

  • Wir bieten kostenfreie Schulungen und Seminare an, die den Teilnehmern die Lebensweise und Unterscheidung der Flusskrebsarten näherbringt. Hier werden Artbestimmung an lebenden Exemplaren oder Präparaten mit dem Bestimmungsschlüssel geübt und die Rolle der Flusskrebse im Ökosystem erklärt.
     
  • Wer beim Edelkrebsprojekt NRW mitmachen will, kann nach Teilnahme an unserem Seminar ehrenamtlicher Flusskrebskartierer für uns werden oder sogar eine Edelkrebspatenschaft übernehmen.
     
  • Über unseren Newsletter berichten wir regelmäßig per Email über die neusten Infos zum Thema Flusskrebse. Melden Sie sich hier für den Newsletter an, um immer auf dem Laufenden zu bleiben. Sie finden uns natürlich auch auf Facebook.
     
  • Wir bieten zudem eine Wanderausstellung und einen Infostand zum kostenfreien Ausleih an interessierte Gruppen und Institutionen an. Anfragen einfach an s.loftus@edelkrebsprojektnrw.de.
     
  • Eine effektive Öffentlichkeitsarbeit gelingt nur mit einer breiten Vernetzung. Wir kooperieren u.a. mit Umweltbildungsanbietern, wie dem Projekt FINNE-Fischwelt in NRW neu entdecken des Landesfischereiverbands Westfalen-Lippe (LFV), dem Umweltzentrum Heerser Mühle e.V. und dem Naturschutzzentrum Arche Noah in Menden.
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